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PSP Projecten stimuliert Innovationen im Bereich der Nachhaltigkeit

25 Februar 2021

Bei Berdal sind wir der Meinung, dass Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit und Innovation Hand in Hand gehen. Denn jeder, der in der kunststoffverarbeitenden oder -entwickelnden Industrie tätig ist, sieht sich mit Fragen zum Recycling, zur Reduzierung von Kunststoffabfällen, zur Kreislaufwirtschaft oder zur Arbeit mit biobasierten Rohstoffen konfrontiert.

Zusätzlich zu unserer Teilnahme am Plastic Pact und an der Arbeitsgruppe Reduce and Reuse sind wir schon seit Jahren Partner des Polymer Science Park (PSP) in Zwolle. Diese Stiftung nutzt seit 2011 Wissen, Forschungsmittel und Netzwerk, um Fragen im Bereich der angewandten Kunststofftechnik zu beantworten. Diese Fragen stammen von der Regierung und von Bildungseinrichtungen, aber auch von der Wirtschaft und ihren Märkten. 

Zusammenarbeit mit Unternehmern 

Um die zunehmende Anzahl von Fragestellungen in Projekten zu bearbeiten – und schließlich auf den Markt zu bringen – benötigte PSP eine neue Organisationsform. Als Stiftung befand sich PSP manchmal in einem Zwiespalt mit Projekten, die sie durchführen wollte, aber nicht konnte. Bert Drenth, Betriebsleiter von Dijkstra Plastics und Partner des Polymer Science Park: „Es wurde eine neue Arbeitsweise benötigt, die PSP die Freiheit gibt, Projekte aktiv zu verfolgen und, wo nötig, Risiken einzugehen, um Innovationen im Bereich der Nachhaltigkeit zu fördern.“

Mireille Kinket, Direktorin des Polymer Science Park, suchte daher Anfang 2019 nach Unternehmern, die einen Beitrag zur Region, zur Kunststoffindustrie und zur Kreislaufwirtschaft leisten wollen. Schließlich brachte sie acht Unternehmen mit einer nachhaltigen Ideologie zusammen, um eine neue Innovationsplattform zu erarbeiten: Dijkstra Plastics, Veolia, Demcon, Maan Group, Dijka, Wavin, RPP Kunststoffen und Berdal. Diese Unternehmen haben alle einen Bezug zur kunststoffverarbeitenden Industrie, sind aber auf unterschiedlichen Märkten aktiv. 

Zusätzlich zu den Ressourcen bringen diese Gesellschafter auch Wissen und Unternehmertum mit. Schließlich ist die Leitung eines Wirtschaftsunternehmens etwas anderes als die Leitung einer Stiftung. Bart Oude Wesselink, Geschäftsführer Maan Group: „Wir wollen Sparringspartner für PSP sein und unsere Erfahrungen aus der Geschäftswelt weitergeben, ohne Vorschriften zu machen.“

Nachfrage und Angebot in Projekten ausarbeiten

Gemeinsam mit Mireille und den anderen Unternehmern beschlossen wir, eine neue Firma zu gründen, um kommerzielle Projekte durchführen zu können: PSP Projecten. Mireille: „PSP verfügt über ein großes internes Wissen über Kunststoffe und Materialverarbeitung. Außerdem haben wir eine Verbindungsfunktion zwischen Regierung, Wissenspartnern und Unternehmern. Wir sprechen dann auch die Sprache all dieser Teilnehmer. PSP Projecten ist daher die ideale Plattform, um Angebot und Nachfrage zusammenzubringen und damit durchzustarten."

„Die Teilnahme an PSP Projecten hilft uns, unser Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit noch besser zu gestalten. Auf diese Weise bieten wir unseren Kunden weiterhin die nachhaltigsten Lösungen und kommen einer Kreislaufwirtschaft gemeinsam einen Schritt näher.“
- Bas van Kamperdijk, Geschäftsführer Berdal

PSP Projecten übersetzt geschäftliche Fragen in eine Basis, auf der Projekte aufgebaut werden können. Umgekehrt identifiziert das Unternehmen auch neue Entwicklungen in diesem Bereich, die viele geschäftliche Fragen aufwerfen, wie z. B. das Recycling. Mireille: „Wir greifen neue Erkenntnisse und Techniken auf und übersetzen sie in mögliche Anwendungen für die teilnehmenden Unternehmen. Bei Bedarf bieten wir auch Unterstützung bei der Implementierung an.“

Zurzeit nehmen die ersten Pläne von PSP Projecten bereits konkret Gestalt an. In der kommenden Zeit werden wir gemeinsam daran arbeiten, diese Plattform weiterzuentwickeln und damit einen Beitrag zur Zukunft der Kunststoffbranche zu leisten. Jan Leideman, New Business Development Manager bei Demcon: „Zunächst einmal müssen wir uns vor allem besser kennenlernen, damit wir unsere Zusammenarbeit intensivieren können. Und dann ist sehr viel möglich.“ 


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